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Anmeldung von Forderungen an Insolvenzversicherer bei Pauschalreisen

Beispiel:

Max Muster hat eine Pauschalreise gebucht und eine Anzahlung geleistet. Noch vor Abflug in die Sonne ging aber der Reiseveranstalter in Konkurs und die Reise fällt ins Wasser. Zwar könnte Max Muster seine Ansprüche auf Rückzahlung der Anzahlung auch im Konkurs anmelden, doch ist dabei oft wenig Aussicht auf Befriedigung der Forderungen.

Daher hat der Gesetzgeber in der Reisebüro-Sicherungsverordnung den Reiseveranstaltern die Abdeckung des Insolvenzrisikos in Form einer Bankgarantie oder Versicherung auferlegt. Das System der jeweiligen Rückversicherung sollte aus den Katalogen zu entnehmen sein.

Daher muss man seine Ersatzansprüche (auf Rückzahlung von Anzahlungen oder auf Erstattung der Kosten für die Rückreise in die Heimat) unter Beilage aller Beweismittel (in Kopie) möglichst rasch (auch) bei der Versicherung (bzw. garantierenden Bank) geltend machen. Gewährleistungsansprüche (wegen mangelhafter Reisedurchführung) oder Schadenersatzansprüche sind in dieser Absicherung der Kundengelder allerdings nicht gedeckt. Dafür bleibt nur die Anmeldung dieser Forderungen im Konkurs.

Leider kann auch im Zuge dieser Insolvenzabsicherung nicht garantiert werden, dass

man sämtliche Auslagen zurückbekommt. Ist auch dort zuwenig Geld da, wird dieses ebenfalls - wie im Konkurs - quotenmäßig auf alle Geschädigten aufgeteilt.

 

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