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Einspruch gegen Abrechnung eines Kreditkartenunternehmens

Beispiel:

Max Muster trifft, als er die Monatsabrechnung seiner Kreditkarte öffnet benahe der Schlag. Er soll zu Weihnachten in Rom an einem Abend 2000 Euro verkonsumiert haben. Natürlich muss er dagegen sofort etwas unternehmen. In der Abrechnung ist zu lesen, dass Max Muster gegen die Rechnung binnen 4 Wochen Einspruch erheben muss, sonst gilt die Rechnung als anerkannt. Daher wird Max Muster fristgerecht Einspruch erheben.

Die Erklärungsfiktion - wenn der Kunde schweigt, dann anerkennt er die Verrechnung - ist, wenn dem Kunden dieser Umstand (schriftlich) mitgeteilt wird, rechtswirksam. Allerdings hat der Oberste Gerichtshof klargestellt, dass idR nur ein deklaratives Anerkenntnis zustande kommt. Macht Max Muster rechtzeitig einen Einspruch, dann muss das Unternehmen die Buchung belegen; macht er ihn zu spät, müsste er behaupten und beweisen, dass die Abbuchung zu Unrecht erfolgt ist.

Da Betrügereien mit den Daten von Kreditkarten zunehmen, sollte man seine Monatsabrechnungen immer genau überprüfen und allenfalls rechtzeitig Einspruch gegen unklare Abbuchungen erheben.

 

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