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Einspruch gegen Telefonrechnung

Beispiel:

Max Muster traut seinen Augen nicht. Die aktuelle Telefonrechnung macht glatt das Doppelte des langjährigen Durchschnittes aus. Da er im Verrechnungszeitraum überdies auch noch auf Urlaub war, kann er nicht glauben, den Betrag wirklich vertelefoniert zu haben. Da muss ein Fehler in der Abrechnung unterlaufen sein.

Ist man mit der Höhe der Abrechnung nicht einverstanden, dann kann man - binnen einer Frist, die in den Geschäftsbedingungen des Betreibers und in der Rechnung genannt sein sollte - beim Betreiber begründete Einwendungen gegen die Abrechnung erheben.

Um die Fälligkeit der Rechnung zu hemmen, sollte man gleichzeitig der Regulierungsbehörde (Rundfunk- und Telekom-GmbH) den Einspruch ebenfalls zur Kenntnis bringen. Gemäß § 71 Abs 2 Telekommunikationsgesetz (TKG) wird ab diesem Zeitpunkt die Fälligkeit des bestrittenen Betrages bis zur Streitbeilegung aufgeschoben. Der Betreiber kann allerdings einen Betrag, der dem Durchschnitt der letzten drei Rechnungsbeträge entspricht, fällig stellen. Dieser Betrag ist dann - auch schon vor Streitschlichtung - zu bezahlen; im Lichte der Streitschlichtung kann man davon dann allenfalls einen Betrag rückfordern.

Wenn Herr Muster seine Telefonrechnung via Einzugsermächtigung bezahlt, sollte er den automatisch abgebuchten Betrag bei der Bank widerrufen (siehe Musterbrief Einspruch gegen Abrechnung der Bank).

Kommt es mit dem Betreiber zu keiner gütlichen Einigung, dann kann man die Regulierungsbehörde zur Streitschlichtung anrufen (Rundfunk- und Telekom-GmbH).

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