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Produkthaftung - Brief an Händler - Bekanntgabe Vorlieferant

Beispiel:

Max Muster hatte Pech mit seinem Fahrrad. Die Bremsbacken waren falsch konstruiert und kamen - bei der kleinsten Unebenheit - in die Speichen. Die Folge: Ein Riesensturz und als Endstation die Gipsstation im Krankenhaus. Nun möchte er Schadenersatzansprüche (Schmerzengeld, Heilungskosten,...) geltend machen.

Der erste Schritt ist, den Händler, bei dem man das fehlerhafte Produkt erworben hat, schriftlich aufzufordern, seinen Vorlieferanten und/oder den Importeur und/oder den Hersteller des Produktes bekannt zu geben. Kommt der Händler dieser Aufforderung in angemessener Frist nach, dann ist er aus dem Schneider. Reagiert er nicht, haftet er neben dem Hersteller und - falls das Produkt von außerhalb in den Europäischen Wirtschaftsraum eingeführt wurde - dem Importeur.

Die Schadenersatzansprüche können und sollen in dieser Phase noch gar nicht beziffert werden. Erst wenn klar ist, gegen wen man nun die Ansprüche wirklich geltend machen kann, kann man die Ansprüche immer noch beziffern.

Das fehlerhafte Produkt sollte man im Übrigen keinesfalls aus der Hand geben, ist es doch das wichtigste Beweisstück zur Durchsetzung von Ersatzansprüchen.

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