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Produkthaftung - Brief an Hersteller

Beispiel:

Max Muster hat Glück im Unglück: Der Hersteller des Fahrrades - seine Marke ist am Fahrrad angebracht - hat seinen Sitz in Österreich, der Durchsetzung seiner Schadenersatzansprüche steht also nichts mehr im Wege.

Gegen den Hersteller können nun Schadenersatzansprüche aus Körperverletzungen und Gesundheitsschäden sowie aus Sachschäden (an Sachen, die vom fehlerhaften Produkt verschieden sind) - hier allerdings mit einem Selbstbehalt von nunmehr xxx Euro - geltend gemacht werden.

Ersatzansprüche bei Personenschäden sind:

  • Heilungs- und Pflegekosten (Heimhilfe, Taxifahrten zum Spital,
  • Therapie-Rechnungen,...)
  • Verdienstentgang
  • Entschädigung für Verunstaltungen ("geminderte Heiratsfähigkeit",...)
  • Schmerzengeld (nach Schmerzperioden)

Ersatzansprüche bei Sachschäden ergeben sich aus:

  • Reparaturkosten
  • Zeitwert (bei irreparablen Schäden)

Reine Vermögensschäden sind dagegen nicht ersatzfähig.

Gerade bei Personenschäden sind oft Folgeschäden nicht auszuschließen. In diesen Fällen sollte vom Importeur auch die Erklärung verlangt werden, dass er seine Haftung für unfallkausale Folgeschäden anerkennt.

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